Gäste

2.5.2019 – Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG

Der 57-jährige Boss der Post hält nichts von Wechseln ausgedienter Vorstandsvorsitzender an die Spitze des Aufsichtsrats. Für sich selbst schließt er diesen Schritt jedenfalls aus. „Ich werde mich nicht selbst beerben“, sagte er im Wirtschaftspresseclub. Sein Vertrag läuft im Oktober 2022 aus. Was er danach macht, ließ er offen. Ebenfalls unklar ist, wie es mit der Post-Tochter Streetscooter weitergeht. Der Hersteller von Elektro-Transportern hat bereits mehr als  10. 000 Fahrzeuge produziert – schreibt aber bislang rote Zahlen. Appel hält es für „eher unwahrscheinlich“, dass der Verlustbringer auf Dauer im Konzern verbleibt. „Wir haben aber keine Eile, wir werden das nicht loswerden um jeden Preis“, betonte er jedoch. Einstweilen hat er den früheren Daimler-Manager Jörg Sommer, 53, angeheuert, der Streetscooter auf Vordermann bringen soll.

Post-Chef Frank Appel zu Gast im Wirtschaftspresseclub Stuttgart

 

Frank Appel und Pressesprecher Dirk Klasen

 

8.4.2019 – Stefan Hartung, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions bei Bosch

Im April waren die Mitglieder des Wirtschaftspresseclub Stuttgart ausnahmsweise einmal die Gäste. Das Interesse an einem Gespräch mit dem seit Januar für das Kfz-Kerngeschäft verantwortlichen Bosch-Geschäftsführer war groß, so dass der Club-Abend aus dem Weinberghäusle in das Robert-Bosch-Haus, der einstige Wohnsitz des Firmengründers Robert Bosch, verlegt wurde. Dort sprach Stefan Hartung, der ab 2013 als Konzerngeschäftsführer zunächst für die Energie- und Gebäudetechnik sowie das Industriegeschäft verantwortlich war, unter anderem über die Wachstumsaussichten für Bosch auf dem chinesischen Fahrzeugmarkt und die Diskussion innerhalb der Autoindustrie um die Antriebstechnologien der Zukunft.

Anders als das Weinberghäusle, aber auch schön: Der Wirtschaftspresseclub zu Gast im Robert-Bosch-Haus.

 

Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung im Gespräch mit den JournalistInnen.

 

 

20.3.2019 – Michael Hajesch, CEO des Ladeinfrastrukturunternehmens Ionity

Michael Hajesch war erstmals im Wirtschaftspresseclub Stuttgart zu Gast. Das liegt aber vor allem daran, dass das Unternehmen, das er leitet, noch keine zwei Jahre alt ist. Ende 2017 gründeten BMW, Daimler, Ford sowie Audi und Porsche Ionity und beauftragten Hajesch und sein Team damit, 400 Schnellladesäulen für Elektroautos entlang der europäischen Hauptverkehrsachsen aufzubauen. Spätestens Ende 2020, so Hajesch, werde dieses Ziel auch plangemäß erreicht. 2019 will sich der langjährige BMW-Manager daher bereits mit  Expansionsplänen für Ionity befassen.

Michael Hajesch zu Besuch im Wirtschaftspresseclub.

Im Gespräch…

 

… mit den KollegInnen.

 

 

12.2.2019 – Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns EnBW

Frank Mastiaux saß zwar noch nicht so oft im Weinberghäusle wie unser letzter Gast, Günther Oettinger. Aber der Vorstandschef der EnBW besuchte den Wirtschaftspresseclub immerhin bereits zum zweiten Mal. Seit Oktober 2012 führt der Chemiker den Energiekonzern und brachte mit einer wenige Monate später festgelegten Strategie, durch die der einstige Atomstromkonzern zum Vorreiter bei Erneuerbaren Energien werden soll, ordentlich Schwung in den bis dahin eher behördlich getakteten Konzern. Nach dieser “Rosskur” sieht der 54-Jährige die EnBW auf einem guten Weg, nicht nur finanziell wieder zu alter Stärke zu finden, sondern sich auch neue Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen.

 

Frank Mastiaux im Wirtschaftspresseclub Stuttgart.

 

Im Gespräch mit den JournalistInnen.

 

19.12.2018 – Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal

Günther Oettinger fühlt sich im Stuttgart Weinberghäusle nicht nur wohl, weil der Blick über den Kessel so schön ist. Der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs saß schon oft mit Parteifreunden oder Oppositionsmitgliedern im Gewölbekeller, wie er erzählt, und erinnert sich sogar noch an Sitzordnungen. Derzeit beschäftigen ihn der Haushalt Italiens, Steuerreformen in Frankreich oder das Thema Digitalsteuer allerdings mehr als die Landespolitik. Ende 2019 hört der 65-Jährige in Brüssel auf, es zieht ihn in die Privatwirtschaft. Welches Unternehmen ihn lockt verrät der Jurist nicht. Wir laden ihn dann einfach zu gegebener Zeit wieder ein.

EU-Kommissar Günther Oettinger zu Gast im Wirtschaftspresseclub.

29.11.2018 – Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG

Wenn Klaus Entenmann Ende 2019 in den Ruhestand geht, dann können sich “30 Bienenvölker und hunderte Obstbäume” darüber freuen, dass der 62-Jährige wieder mehr Zeit für sie hat. Nach zehn Jahren als Vorstandschef wird Entenmann das Amt bereits im Juli an seinen Nachfolger Franz Reiner übergeben und die in den vergangenen Jahre mehrfach als Top-Arbeitsplatz ausgezeichnete Daimler-Finanztochter noch sechs Monate lang als Berater begleiten.

Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender von Daimler Financial Services.

 

26.09.2018 – Friedrich Joussen, Vorstandsvorsitzender des Touristikkonzerns Tui Group

Friedrich Joussen ist seit Februar 2013 Vorstandschef von Europas größten Reisekonzern und war zum ersten Mal Gast im Wirtschaftspresseclub Stuttgart. Im Oktober 2012 war der Duisburger in den Tui-Vorstand gewechselt, nachdem er zuvor seit 2005 Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland war, der größten operativen Gesellschaft des britischen Mobilfunkkonzerns.

TUI-Chef Friedrich Joussen zu Gast im Wirtschaftspresseclub.

27.06.2018 – Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats sowie Mitglied des Präsidiums des Aufsichtsrats der Volkswagen AG

Bernd Osterloh gilt als mächtigster Betriebsrat des Landes. In einem Konzern, der trotz aller wirtschaftlicher Erfolge noch immer mit der Manipulation von Diesel-Autos und ihren Folgen kämpft. Im Wirtschaftspresseclub gab sich der Aufsichtsrat des VfL Wolfsburg meinungsstark, diskutierfreudig und als konsequenter Verteidiger der Kernmarke Volkswagen. Er sprach über die Probleme der Autoindustrie durch den neuen Kfz-Genehmigungsprozess WLTP sowie die Hürden und Kosten für Elektromobilität (Link zum Reuters-Bericht in der New York Times: https://www.nytimes.com/reuters/2018/06/28/business/28reuters-volkswagen-emissions-carbon.html).

Bernd Osterloh im Gespräch mit dem Wirtschaftspresseclub Stuttgart.

 

Das 62-Jährige SPD-Mitglied ist seit 1977 bei Volkswagen.

 

24.01.2018 – Joachim Drees, Vorstandsvorsitzender der MAN SE

Für Joachim Drees ist die Fahrt von München nach Stuttgart wie ein Heimkommen. Er war zehn Jahre bei Daimler tätig und danach Vorstandsmitglied bei der Bau- und Immobilienberatung Drees & Sommer AG, die sein Vater gegründet hatte. Seit 1. Oktober 2015 ist er Vorstandsvorsitzender der MAN SE. Im Wirtschaftspresseclub sprach der 53-Jährige über die Nutzfahrzeuge der Zukunft und über das Zusammenwirken all der Tochter-Unternehmen des Volkswagen-Konzerns.

Joachim Drees ist seit dem 1. Oktober 2015 Vorstandsvorsitzender der MAN SE.
Joachim Drees ist seit dem 1. Oktober 2015 Vorstandsvorsitzender der MAN SE.

 

28.09.2017 – Elisabeth Roegele,
Exekutivdirektorin der Wertpapieraufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Deutschlands oberste Wertpapieraufseherin Elisabeth Roegele zeigte sich im Wirtschaftspresseclub so wie man sie aus ihrer Zeit als Geschäftsführerin der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse (2000 – 2004) kennen und schätzen gelernt hat: als scharfsinnige Juristin mit einem großen Auffassungsvermögen für das Innenleben der Finanzwirtschaft.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Fragen, ob im Falle des Dieselskandals oder bei Vorwürfen gegen den Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, Verstöße gegen Vorschriften der Ad-hoc-Publizität vorliegen könnten, referierte Roegele versiert über das, was alles als verbotene Marktmanipulation gelten kann. Die Frage, wann also eine zurückgehaltene Ad-hoc-Mitteilung strafbar sein könnte, sollte sich jeder Zuhörer daraufhin für die genannten Fälle selbst beantworten können. Auch bei ihren Ausführungen zur Umsetzung der europäischen Finanzmarktrichtline MiFID II zum Jahresbeginn 2018 oder den neuen Befugnissen der BaFin beim Verbraucherschutz zeigte sich, dass Roegele als ehemalige Stuttgarter Börsen-Chefin eine Frau der Praxis geblieben ist, die nie den Blick für pragmatische Lösungen verloren hat.

Elisabeth Roegele
Elisabeth Roegele

 

06.09.2017 – Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hatte bei seinem Besuch im WPC klare Forderungen an die Politik im Gepäck. Der Staat solle mehr Geld in den Ausbau der Infrastruktur für Elektroautos stecken, sagte er. “Es wird nicht ohne öffentliche Investitionen gehen.” Die Politik könne nicht den Wechsel zur Elektromobilität einfordern, wenn nicht erkennbar sei, wie für ausreichende Kapazitäten an Ladestellen und Stromverteilnetzen gesorgt werde. Hofmann nannte es erschreckend, dass der Investitionsbedarf dafür noch immer nicht prognostiziert sei. “Wir haben nullkommanull Planung über Milliardeninvestitionen”, kritisierte der Gewerkschaftsboss.

igmetall

 

03.04.2017 – Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

BSI-Chef Arne Schönbohm, war am 3. April 2017 zu Gast im Wirtschaftspresseclub. Er berichtete von täglichen Attacken gegen Regierungsnetze. Gerade vor der Bundestagswahl steige die Gefahr, warnte er und kritisierte gleichfalls den oftmals laxen Umgang von Privatleuten in Sachen Cybersicherheit.

Arne Schönbohm
Arne Schönbohm

 

 

06.12.2016 – Stefan Sommer, Vorstandschef ZF Friedrichshafen

Mit einer Flasche Bier in der Hand und Nikoläusen aus Schokolade im Gepäck erreichte ZF-Chef Stefan Sommer das Weinberghäusle. Der Chef des Zulieferers musste seine Getränke allerdings nicht selbst mitbringen, er hatte lediglich bei den zur Kühlung vor der Tür platzierten Flaschen zugegriffen. “Wie in WG-Zeiten”, kommentierte WPC-Präsident Peter Heilbrunner. In ähnlich lockerem Ton plauderte der ZF-Chef weiter – über den US-Präsidenten Donald Trump, die missglückte Übernahme des schwedischen Zulieferers Haldex und die Gratwanderung hin zur Elektromobilität. Die bezeichnete Sommer als Herausforderung, nicht als Bedrohung. Aber er räumte ein: Würde der Schalter vom Verbrennungsmotor auf Elektroautos von heute auf morgen umgelegt, fielen bei ZF und Hunderten Zulieferern weltweit mehr als 100 000 Arbeitsplätze weg.

Stefan Sommer
Stefan Sommer

 

15.06.2016 – Andreas Renschler, Nutzfahrzeugchef Volkswagen

Es war kein Lastwagen, mit dem Andreas Renschler vor dem Weinberghäusle vorfuhr, sondern ein Porsche Panamera. Dabei fährt der VW-Nutzfahrzeugchef gern Lastwagen und bezeichnet sich selbst als Trucker. Außerdem kennt er die kurvigen Straßen in Stuttgart gut: Bevor er nach Wolfsburg wechselte hatte er den gleichen Job beim Konkurrenten Daimler inne. Vor dem Wirtschaftspresseclub plauderte der 58-Jährige offen über die Pläne der Nutzfahrzeugsparte bei Europas größtem Autobauer. Volkswagen will künftig im Nutzfahrzeuggeschäft – ähnlich wie Daimler – mit Daten Geld verdienen. Bis 2025 sollten mindestens 30 Prozent des Umsatzes im Lkw-Geschäft aus digitalen Services stammen.

Andreas Renschler
Andreas Renschler

 

08.02.2016 – Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender Porsche AG

Die Fußstapfen sind groß, in die Oliver Blume als neuer Chef des Sportwagenbauers Porsche tritt: Sein Vorgänger Matthias Müller ist von Erfolg zu Erfolg geeilt, hat in fünf Jahren die wichtigsten Ergebnisse verdoppelt, bis er im Herbst 2015 zum VW-Chef berufen wurde. Blume soll in etwa so weitermachen wie Müller. Aber zugleich das Unternehmen in die Zeit der Elektromobilität überführen. Flankierende Kaufprämien lehnt der Freund schnellen Fahrens (“Als Porschefahrer freut man sich, wenn man kein Tempolimit hat!”) indes ab, sagt er bei einem kleinen Glas Bier im Wirtschaftspresseclub: Sinnvoller wären massive Investitionen in schnelle Ladestationen an deutschen Straßen.

Oliver Blume
Oliver Blume

 

 

12.11.2015 – Frank Schübel, Vorstandssprecher Berentzen

Wie blickt ein Finanzinvestor auf seine Beteiligung? Emotionslos, sagt Frank Schübel. Er muss es wissen. Seit 2012 wurde er nach seinem Rausschmiss bei der Müller-Milchmarke Weihenstephan vom Finanzinvestor Aurelius an die Spitze des Spirituosen-Herstellers Berentzen geholt – und hat dort das Geschäftsmodell  komplett umgekrempelt. Die Auslandsexpansion wurde gestoppt, die Zahl der Marken eingedampft – und seit Neuestem verkauft Berentzen auch noch Maschinen für frisch gepresste Orangensäfte an Supermärkte. Die Devise des Berentzen-Chefs: „Lieber Schützenfest als Nobeldisko“.

Frank Schübel
Frank Schübel

 

 

03.09.2015 – Carsten Spohr, Vorstandschef der Deutschen Lufthansa

“Es geht nicht anders” – das ist Carsten Spohrs Antwort auf die Streiks, die die Fluggesellschaft kurz nach seinem Besuch erneut lahm legten. Akribisch legt er dar, welche Kosten die Lufthansa drücken und warum die Auslagerung an Eurowings die einzige Lösung ist. Dass er nicht nur der harte Hund sein kann, zeigt sich, als es um den Absturz der Germanwings-Maschine geht – für Spohr “der schwärzeste Tag in der Geschichte der Lufthansa.”

Carsten Spohr
Carsten Spohr

20.05.2015 – Thomas Sattelberger, ehemaliger Telekom-Personalvorstand

Thomas Sattelberger redet gern. Er hat aber auch ein bewegtes Leben: Daimler-Benz, MTU, Dasa, Lufthansa, Continental, Telekom – von all dem hat er an diesem Abend im Stuttgarter Wirtschaftspresseclub erzählt. Einmal nur hält er kurz inne und fragt, ob die Runde das von ihm hören wolle? Klar! Wer unterbricht denn schon einen guten Alleinunterhalter? Einen der es gewohnt ist, Zitate zu produzieren, um gehört zu werden?

Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

 

07.01.2015 – Matthias Müller, Vorstandschef des Autobauers Porsche

Ist es Koketterie oder hat es doch einen wahren Kern? Da sitzt Porsche-Chef Matthias Müller im Weinberghäusle, zwei Porsches stehen vor der Tür, und plaudert frei von der Leber weg: “Ich bin kein potenzieller Nachfolger für Herrn Dr. Winterkorn”, sagt er da plötzlich, als es um die Frage geht, ob er Interesse am Job von VW-Chef Martin Winterkorn hat. “Ich bin zu alt für den Job”, fügt der 61-Jährige hinzu. (Anm. der Red.: Einige Monate später holt Müller das Gesagte ein – und er soll Volkswagen aus dem Abgas-Skandal führen.)

Matthias Müller
Matthias Müller

 

23.09.2014 – Margret Suckale, Personalchefin beim Chemiekonzern BASF

Schon was Suckale zum Thema Personalentwicklung erzählt, war interessant, aber dann wurden alle ganz hellhörig: BASF, so Suckale, ist einer der größten Weinhändler Deutschlands. Vor Jahren hat der Chemiekonzern eine Weinsammlung für seine Mitarbeiter angelegt, die inzwischen auch anderen Weinliebhabern offen steht.

Margret Suckale
Margret Suckale

 

17.07.2014 – Bernd Bohr, ehemals Geschäftsführer Bosch-Kfz-Sparte, designierter Daimler-Aufsichtsrat

Bei Bosch hat man seinen Abgang bedauert: Bernd Bohr war als Geschäftsführer einer, der Ahnung hatte von Technik, sich aber nicht im Kleinklein der Zahlen verlor. Beim Treffen mit den Wirtschaftsredakteuren erzählte er einige Anekdoten, aber weder zu seinem alten, noch zu seinem neuen Unternehmen.

Bernd Bohr Bernd Bohr (r.) mit WPC-Vorstand Peter Heilbrunner an seiner Seite
Bernd Bohr (r.) mit WPC-Vorstand Peter Heilbrunner an seiner Seite

26.02.2014 – Michael Brecht, design. Gesamtbetriebsratschef Daimler

Erst im Frühjahr wird Michael Brecht das Amt des Gesamtbetriebsratschef von Erich Klemm übernehmen, der in Altersteilzeit geht. Aber bereits jetzt stellte sich der gelernte Maschinenschlosser und “Master of Management” den Fragen des Wirtschaftspresseclubs und erklärte dort unter anderem seine Liebe zum Unimog und sein Verhältnis zur Arbeitgeberseite.

Der designierte Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht (M.) mit Pressesprecherin Silke Ernst.
Der designierte Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht (M.) mit Pressesprecherin Silke Ernst

23.01.2014 – Rüdiger Grube, Bahn-Chef

In der Stadt mit der größten Bahn-Baustelle und den wütendsten Gegnern stellt sich Bahn-Chef Rüdiger Grube den Fragen des Wirtschaftspresseclubs. Er glaubt trotz mancher Schwierigkeiten an die termingerchte Fertigstellung des unterirdischen Bahnhofs und seiner Tunnel.

DB Grube zu Gast bei WpC Stuttgart
Bahn-Chef Rüdiger Grube (r.) im Gespräch mit Stuttgarter Journalisten

10.10.2013 – Frank Mastiaux, EnBW-CEO

Kurz vor seinem Einjährigen bei EnBW – dem größten aller baden-württembergischen Energieversorger – gibt Frank Mastiaux Einblicke in den Konzernumbau: Statt der Technik steht künftig der Vertrieb im Mittelpunkt.

Frank Masitaux (li.) mit seinem Spindoctor Dr. Jens Schreiber
Frank Mastiaux (li.) mit seiner rechten Hand Dr. Jens Schreiber

 

 

17.09.2013 – Günther Oettinger, EU-Energiekommissar

Ständig unter Strom und oft in der schwäbischen Heimat: Im WPC erklärte der CDU-Politiker die großen Zusammenhänge der Energiepolitik. Kernaussage: Die deutschen Energieriesen sind im europäischen Maßstab Zwerge.

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In Brüssel daheim, in Schwaben zuhause: Günther Oettinger

4.09.2013 – Berthold Huber, IG Metall-Chef

Es sind turbulente Zeiten für Berthold Huber: In wenigen Wochen wird er ausscheiden, aber vorher hilft der IG Metall-Chef als Siemens-Aufsichtsrats-Vize noch mit, die Fronten bei dem Elektrokonzern zu begradigen. Zwischendurch findet er dennoch Zeit an seine alte Wirkungsstätte zurückzukehren: Huber war einst hier Bezirkschef.

Berthold_Huber
IG Metall-Chef Berthold Huber

17.01.2013 – Dr. Manfred Bischoff, Aufsichtsratsvorsitzender Daimler AG

Gut 2 Stunden nimmt sich der oberste Kontrolleur Zeit , um über die Probleme und die Herausforderungen für den Premium-Autobauer aus Stuttgart zu berichten. Danach ist klar: So wie derzeit kann es nicht weitergehen: “Wer 80 Prozent seines Umsatzes im Ausland macht, kann nicht 90 Prozent seiner Investitionen in Deutschland vornehmen.”

1.10.2012 – Bernhard Mattes, Deutschland-Chef von Ford

Mattes kommt direkt vom Mobilitätsgipfel im Kanzleramt. Bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen, sei ein “ehrgeiziges” Ziel. Der Ford-Chef rechnet mit einem schwierigen Jahr 2013, hofft aber auf Wachstum in 2014. Wenige Tage nach dem Besuch im Wirtschaftspressclub verkündet Mattes das Aus für das Ford-Werk im belgischen Genk.

17.07.2012 – Sommerfest mit Blick über Stuttgart

Rund 30 Pressesprecher der wichtigsten Unternehmen aus dem Mittleren Neckerraum treffen sich zum informellen Austausch mit den Mitgliedern des Wirtschaftspresseclubs.

26.06.2012 – Volkmar Denner, designierter Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch

Wenige Tage vor seinem offiziellen Amtsantritt treffen die Mitglieder des Wirtschaftspresseclubs den zukünftigen Bosch-Chef. Erstmals findet ein Clubabend nicht im Weinberghäusle statt, sondern in der Bosch-Villa auf der Stuttgarter Gänsheide.

31.01.2012 – Martina Köderitz, IBM Deutschland-Chefin

Köderitz skizziert die neue Arbeitwelt in der IT-Branche. Aufträge und Projekte werden konzernweit ausgeschrieben, die Mitarbeiter bewerben sich und müssen versuchen, im internen Wettbewerb das Projekt an Land zu ziehen. Was Köderitz nicht sagt: Dadurch kann IBM in Deutschland mehrere tausend Stellen streichen.

18.10.2011 – Markus Pinger, Vorstandschef Celesio AG

Pinger will beim Stuttgarter Pharmagroßhändler aufräumen. Er will den Streit mit den Apothekern um die Billigkette DocMorris beilegen und unrentable Zukäufe wieder abstoßen.

06.10.2011 – Christine Hohmann-Dennhardt, im Vorstand der Daimler AG

zuständig für Recht und Integrität Die ehemalige Verfassungsrichterin ist die erste Frau im Vorstand des Stuttgarter Autobauers. Nach diversen Korruptionsskandalen soll Hohmann-Dennert helfen, im Konzern eine neue Kultur etablieren.

Weitere Gäste der vergangenen Jahre (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

  • Audi-Chef Rupert Stadler
  • Continental-Boss Elmar Degenhardt
  • VW-Vorstandschef Martin Winterkorn
  • EADS-Chef Thomas Enders